BŸrgerinitiative gefragt - und praktiziert

Umgestaltung des Friedhofs in Altmorschen: auf einem kurzen Weg geplant und durchgefŸhrt

Planung Dr. Thomas BŸttner Altmorschen

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Gesamtplan zur neuen Friedhofsgestaltung

Pflanzaktion erfolgreich abgeschlossen - Altmorschen, Samstag 22.11.2014

Weiter geht es mit den Arbeiten - Mai-Juli 2015

Dank an die Spender Samstag, 23. Juli 2016
Bilder von ArbeitseinsŠtzen
Gedenkskulptur im Friedhain, Mitte April 2017
Schšpfbrunnen am neuen Ruheplatz, Juni 2017
>>>>>>  Bepflanzung November 2018  <<<<<





Liebe Altmšrscherinnen, liebe Altmšrscher,

vor zwei Jahren hatten Sie uns Ihre Meinung zu unseren Friedhšfen mitgeteilt. †ber die vielen Antworten und Ÿber Ihre Anregungen hatten wir uns sehr gefreut. Ihre Kritik haben wir ernst genommen. Die Fragebogenaktion hat gezeigt: Den Mšrscherinnen und Mšrschern liegt das Thema "Friedhof" am Herzen.

Bei der Auswertung der Fragebšgen haben wir festgestellt:

¥ der Grad der Zufriedenheit mit dem heimischen Friedhof ist in den Dšrfern sehr unterschiedlich

¥ die VerbesserungsvorschlŠge sind sehr vielfŠltig

¥ es scheint sich auch hier bei uns eine všllig neue Friedhofskultur zu entwickeln. (immer mehr Feuerbestattungen, mšglichst pflegeleichte GrŠber)

Die Ergebnisse hatten wir Ihnen im November 2013 in einer Informationsveranstaltung vorgestellt. In der Friedhofskommission waren wir bemŸht, alle Anregungen in die kŸnftige Gestaltung unserer Friedhšfe einflie§en zu lassen. Wir waren vor Ort und wir haben uns Ÿberlegt, wie sich anbahnende Konflikte vermeiden lassen (die einen wollen gro§e BŠume, andere gar keine). Dabei sind wir nach der Dringlichkeit vorgegangen, so wie diese sich aus Ihren Antworten ergeben hat.

Deshalb haben wir in Altmorschen begonnen. Hier war die Unzufriedenheit mit Abstand am grš§ten.
Die Kernbotschaft lautet hier: der Altmšrscher Friedhof ist gro§ genug, um die meisten der vorgetragenen WŸnsche und Anregungen zu realisieren.

¥ Wer mit dem jetzigen Zustand in den beiden Feldern rechts des Hauptweges zufrieden ist, der soll auch kŸnftig keinen Grund haben, sich zu beklagen. Hier bleibt alles so, wie es ist.

¥ Rasen-UrnengrŠber sollen im Feld hinter dem Ehrenmal angelegt werden. Hier wird die Gemeinde die Pflege Ÿbernehmen.

¥ Im oberen Teil des Friedhofs soll ein Friedhain angelegt werden. Hier wird eine Bestattungsform wie beispielsweise im Reinhardswald oder im Ersršder Forst mšglich sein.

Unsere VorschlŠge konnten inzwischen zum Teil schon verwirklicht werden.

¥ Die Gemeinde hat Herrn Dr. Thomas BŸttner mit der Planung fŸr Teile des Friedhofs beauftragt. Dessen EntwŸrfe haben wir diskutiert und in einer Informationsveranstaltung vor kurzem vorgestellt. Die Varianten, die sowohl in der Friedhofskommission als auch in der šffentlichen Versammlung einhellig favorisiert wurden, stellen wir Ihnen hiermit vor.

¥ Die Gemeinde hat die Friedhofsordnung so geŠndert, dass Rasen-UrnengrŠber mšglich sind. Ab Mai dieses Jahres ist mit der Belegung des Feldes hinter dem Ehrenmal begonnen worden.

¥ Im oberen Teil des Friedhofs werden keine neuen UrnengrabstŠtten durch die Friedhofsverwaltung mehr vergeben

Was sind die nŠchsten Schritte?

¥ Noch in diesem Herbst sollen BŠume gepflanzt werden. Haushaltsmittel der Gemeinde stehen hierfŸr nicht zur VerfŸgung. Die Friedhofskommission setzt auf Spendenbereitschaft und tatkrŠftige Mithilfe beim Pflanzen der BŠume.
¥ Im nŠchsten Jahr kšnnten auf Grund der PlŠne von Dr. BŸttner weitere Ma§nahmen umgesetzt werden. (Versetzung der alten Grabstele aus dem Park, ansprechende Wasserzapfstellen, Aufstellung von BŠnken u.a.). Die Haushaltslage der Gemeinde macht wenig Hoffnung, dass ohne Spenden aus der Bevšlkerung dies mšglich sein wird. Deshalb: Auch hier ist Ihre Mithilfe erforderlich.
Spenden fŸr den "Friedhof Altmorschen" wŸrden helfen, dass wir die PlŠne Schritt fŸr Schritt umsetzen kšnnen. Sie sind steuerlich absetzbar. Die Gemeindeverwaltung hat hierfŸr eine Haushaltsstelle eingerichtet.

Bankkonten:
Postbank Frankfurt : DE64 5001 0060 0753 7416 03 (PBNKDEFF)
VR-Bank Spangenberg-Morschen eG: DE19 5206 3369 0003 2161 10 (GENODEF1SPB)
Kreissparkasse Schwalm-Eder: DE56 5205 2154 0053 3327 55 (HELADEF1MEG)
Ihre Friedhofskommission

Herbert Wohlgemuth (BŸrgermeister) - Horst Bernhardt - Bruno Hiege - Josef Lindenthal - Bernd Knobel - Sabine Knobel - Bernhard Riebeling - Ingrid Schršder - Ilona Teichmann - Otto Wohlgemuth

Die nachfolgend vorgestellten Planungen sind ma§gebend fŸr die kŸnftige Gestaltung und die Belegung des Altmšrscher Friedhofs. Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Dort, wo noch Nutzungsrechte an Grabstellen bestehen und die GrŠber gepflegt werden, ist dies weiterhin mšglich!

Gestaltung des Rasenurnengrabfeldes

Den Mittelpunkt des Rasen-Urnengrabfeldes bildet das Rondell mit der historischen Grabsteinstele (sog. Fšrsterstele aus dem Klosterpark Haydau), um das sich die kŸnftigen Grabstellen radial anordnen werden. Der mit zwei RuhbŠnken und einer Blumenrabatte versehene kreisfšrmige Platz liegt im Schnittpunkt zweier Wege. Die von dem Hauptweg des Friedhofs abzweigende Quererschlie§ung trifft an dieser Stelle auf die Wegachse, die die Friedhofskapelle mit dem Friedhain verbindet.

Weitere Grabstellen sind schachbrettartig angeordnet und orientieren sich an dem rasterartigen Wegenetz. Es schlie§t zwei hangparallel verlaufende Wege ein, die jeweils zu RuhbŠnken fŸhren. Locker gruppierte Winterlinden rahmen das Rasen-Urnengrabfeld nach Norden hin. Ein Amberbaum markiert den Friedhofsbrunnen, der eine ansprechendere Gestaltung erfahren soll. Auf dem Rasen-Urnengrabfeld verteilte Gruppen von Krokussen, Schneeglšckchen oder Blausternchen sollen als FrŸhlingsboten wirken.

Ein in geschwungener Form ausgefŸhrtes Kolumbarium hinter dem Friedhofsbrunnen wird als Alternative zum angedachten Urnenstandort im Alten Kirchturm angeboten. Das Quartier mit den KriegsgrŠbern und einem historischen Familiengrab soll erhalten bleiben und kann durch weitere wertvolle Grabmale ergŠnzt werden.

Gestaltung des Friedhaines

Der Friedhain ist parkartig gestaltet und beherbergt das alte Urnengrabfeld. Leitbaumart ist die Hainbuche, die einzeln oder als Baumgruppe gepflanzt wird. Die alten Eingangsbereiche bzw. ZugŠnge im Norden und SŸden sollen durch Rotdšrner markiert werden. HierfŸr mŸssen die an dem alten Haupterschlie§ungsweg platzierten BŠume umgesetzt werden. Durch eine neue, zusŠtzliche WegefŸhrung wird eine alten- und behindertengerechte Erschlie§ung des Friedhaines ermšglicht.

Eine vormals im Klosterpark Haydau aufgestellte historische Baumstele wird in dem Friedhain an exponierter Stelle platziert und steht mittig in einem kleinen Rondell. Der kreisfšrmige Platz ist von einer Dreiergruppe aus SŠulenhainbuchen umgeben und šffnet sich nach Osten hin. Er leitet so in den Bereich Ÿber, der fŸr anonyme BegrŠbnisse vorgesehen ist. Ein Lindentor bildet den symbolischen †bergang in die Landschaft. Im Westen markiert eine Winterlinde den Endpunkt des historischen Treppenweges. Zum Friedhofsbrunnen gesellt sich ein Amberbaum. Verstreute Gruppen von Krokussen, Schneeglšckchen oder Blausternchen dienen als FrŸhlingsboten.

Der ãHortÒ fŸr Sternenhinder, der von einer Wildbirne beschattet wird, und der Gedenkplatz mit Himmelsspiegel bilden kleine Oasen im Friedhain. RuhbŠnke am Gedenkplatz, im Umgriff der Baumstele und unter der Eiche am Hauptweg der Friedhofs laden zum Verweilen ein.

PlŠne siehe weiter unten !





HNA, Samstag, 15. MŠrz 2014


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HNA, Dienstag, 4. November 2014
HNA, Donnerstag, 13. November 2014
HNA, Mittwoch, 19. November 2014

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Pflanzaktion erfolgreich abgeschlossen - Altmorschen, Samstag 22.11.2014

Rechtzeitig noch vor Totensonntag konnte bei herrlichem SpŠtherbstwetter der Altmšrscher Friedhof durch 25 BŠume verschšnert werden.

Schon im Verlaufe der Woche waren die Pflanzlšcher durch die Gemeinde vorbereitet und die HochstŠmme von der Baumschule angeliefert worden. Fast zwanzig ehrenamtlicher Helfer hatten sich eingefunden, um unter Anleitung des Planers Dr. Thomas BŸttner die BŠume fachgerecht zu pflanzen.

Damit ist ein weiterer Wunsch vieler Altmšrscher BŸrgerinnen und BŸrger in ErfŸllung gegangen: Im oberen Teil des Friedhofs werden Hainbuchen zu einem kŸnftigen Friedhain heranwachsen und hinter dem Ehrenmal sollen sechs Winterlinden das Rasen-UrnengrŠberfeld parkartig gestalten. An den beiden Wasserstellen steht je ein Amberbaum, der durch sein buntes Herbstlaub beeindruckt.

Mit bei den Helfern war auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung Karl-Heinrich Schšnewald, der sich beim abschlie§enden Imbiss (Sponsor: EDEKA-Markt Carsten Marg) in der Garage der Familie Arbert namens der Gemeindegremien fŸr den Einsatz bedankte und feststellen konnte: "Auch in Morschen finden sich engagierte Frauen und MŠnner, die sich fŸr die Gemeinschaft einsetzen".


Helfer vor einem gepflanzten Amberbaum



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Das UrnengrŠberfeld
Die Grabsteinstele, die jahrelang im Klosterpark neben dem Springbrunnen stand, soll der Mittelpunkt des UrnengrŠberfeldes werden (jetziges Grabfeld oberhalb von Friedhofshalle und Ehrenmal.

Hier erfahren Sie mehr Ÿber den alten rGrabstein !








Gesamtplan zur neuen Friedhofsgestaltung



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Friedhof-Gesamtplan






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Mai 2015
Weiter geht es mit den Arbeiten: Gestaltung des Friedhofs Altmorschen



Am 5. Mai 2015 fand eine Zusammenkunft der an der Gestaltung interessierten BŸrger von Altmorschen im Gasthaus Semmler statt. Dem folgenden Protokoll ist der Inhalt der GesprŠche und Diskussionen zu entnehmen:






Weiter geht es mit den Arbeiten: Gestaltung des Friedhofs Altmorschen - Juni/Juli 2015



Einige Bilder der freiwilligen Helfer bei ihren ArbeitseinsŠtzen auf dem Friedhof (Mai bis Juli 2015)










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........Mitte April 2017:

Weiter geht es mit der Gestaltung des Friedhofs in Altmorschen.

Drei RobinienstŠmme wurden im oberen Teil des Friedhofs aufgestellt, eine Skulptur die auf einen Namen wartet!

In der Woche nach Ostern 2017 war es endlich so weit: Die zentrale Gedenkskulptur im Friedhain steht. Jetzt kšnnen hier Namensplaketten angebracht werden, um an die im Friedhain Bestatteten zu erinnern. Damit ist der Altmšrscher Friedhof um einen weiteren BlickfŠnger bereichert worden.

Manfred Grebe aus Heina hatte die drei RobinienstŠmme gespendet und der Gemeindebauhof die Erdgrube vorbereitet. Hans-Walter Arbert, Rainer Bickel, Wilfried Biehl, GŸnter Gšrke, Hans Wšrdemann und Otto Wohlgemuth schafften es unter Anleitung und Mithilfe von Dr. Thomas BŸttner die mehr als fŸnf Meter langen StŠmme am vorgesehenen Platz aufzurichten. Ein weiteres schšnes Beispiel, was durch ehrenamtliches Engagement erreicht werden kann.



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Mitte Juli 2017:Weitere Teile des Altmšrscher Friedhofs umgestaltet




BŸrgermeister Ingo Bšhm dankt den Helfern am neuen Ruheplatz und lŠsst das Wasser aus der BrunnensŠule sprudeln
BŸrgermeister Ingo Bšhm hatte am 10. Juli 2017 gemeinsam mit einem guten Dutzend ehrenamtlichen Helfern gute GrŸnde sich zu freuen: Nach der Errichtung der drei zentralen ErinnerungsbŠume im Friedhain im April dieses Jahres floss jetzt erstmals Wasser aus dem Schšpfbrunnen am neu geschaffenen Ruheplatz im oberen Teil des Altmšrscher Friedhofs. "Sicher einmalig in dieser Art" sei die durch ein Solarmodul betriebene Anlage. Bšhm dankte den Helfern fŸr ihre ArbeitseinsŠtze und der Firma Fritz Franke fŸr die bereit gestellten Sandsteine, mit denen die Trockenmauern errichtet werden konnten. Die vorbereitenden Erdarbeiten hatte der Bauhof Ÿbernommen. Anerkannt wurde, dass allein in den letzten beiden Jahren fast fŸnfhundert Stunden ehrenamtlich geleistet wurden. Hierin nicht eingerechnet die ehrenamtliche gŠrtnerische Pflege der neu geschaffenen Anlagen. Erfreulich sei, dass der obere Teil des Friedhofs bis zu diesem neuen Ruheplatz nun stufenlos erreichbar sei.



vorbereitende Erdarbeiten durch den Bauhof

Handarbeit: altersbedingte schwindende Kraft wird durch Erfahrung ausgeglichen

im Einsatz bei tropischen Temperaturen

im Einsatz bei tropischen Temperaturen

Pause

der neue Schšpfbrunnen am
Ruheplatz im oberen Friedhofsteil


hochwachsende schlanke LebensbŠume am Hauptweg - "wie in der Toscana"



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November 2018  (3. November)            Weiter geht es mit der Bepflanzung



Das FriedhofsgelŠnde in Altmorschen am Eichkopfweg
Das FriedhofsgelŠnde: neues GrŠberfeld, umgeben mit einer Eibenhecke
                



Am Samstag, dem 3. November 2018, wurde bei herrlichem Herbstwetter unser voraussichtlich letzte Einsatz in diesem Jahr an unserem Friedhof abgeschlossen.

Dank der Vorarbeit des Bauhofes der Gemeinde (Anlegen eines Pflanzgrabens) konnten in wenigen Stunden die am Donnerstag gelieferten Eiben als Grenzhecke zum Eichkopfweg und zur Pestalozzistra§e eingepflanzt werden.
Mšglich war die Pflanzung auch durch eine Spende fŸr den Friedhof Altmorschen auf Grund eines Trauerfalls. Auch eine Bank fŸr diesen Friedhofsteil konnte aus den eingegangenen Spenden angeschafft werden.

Das war aber nicht alles, was in diesem Jahr sich an unserem Friedhof getan hat. Bereits im FrŸhjahr wurde der †bergang zum oberen Teil des Friedhofs durch die Verlegung von vier gut begehbaren Treppenstufen wesentlich erleichtert. Und dank  der Mithilfe des Bauhofs und einer Morscher Familie konnte auch die "Steinerne Eiche", ein ehemaliger Grabstein, der im Zuge der Umbauarbeiten in den 1960er Jahren im Klosterpark gelandet war, wieder auf unserem Friedhof aufgestellt werden. Hiermit sind die von Dr. Thomas BŸttner entwickelten Umgestaltungsma§nahmen auch in diesem Friedhofsteil abgeschlossen.

Alles in allem kšnnen wir stolz auf das seit Herbst 2014 Erreichte sein. Weit mehr als 1000 Arbeitsstunden haben wir geleistet und Ÿber 10.000 Euro an Spenden eingeworben. Dazu kommen noch Sachspenden in etwa gleicher Hšhe. Nicht nur aus unserer Bevšlkerung, auch bei Besuchen von au§erhalb erhalten wir hierfŸr Anerkennung. Vergessen wollen wir allerdings auch nicht, dass das neu Geschaffene auch gepflegt werden muss. Es wŠre schšn wenn sich hierfŸr zu den z. Z. aktiven Helfern noch weitere finden wŸrden.






Die "Steinerne Eiche", ein alter Grabstein, wird wieder aufgestellt










Vorbereitung und Setzen der neuen Treppenstufen zum oberen Bereich des Friedhofs







Vorbereitung und Pflanzung der Eibenhecke im neuen Teil des Friedhofs (siehe Skizze oben)











Vielen, vielen Dank an alle Beteiligten.
Es ist immer wieder schšn das Engagement der vielen Helfer zu sehen !!















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